Wie alles begann

Im Rahmen ihrer Tätigkeit an einer Herz-Kreislauf Klinik hat Frau Dr. Verweyen Folgen der häufigsten Zivilisationskrankheiten behandelt.

Diesen liegen Risiken zugrunde, die u.a. durch Verhaltensänderung in der Ernährung, Bewegung und im Umgang mit Suchtmitteln vermieden werden können.

Die Idee zur Gründung eines Vereins, der sich verstärkt einem primär präventiven Ansatz zuwendet, fiel in diese Zeit. 

 

Prävention bei Kindern und Jugendlichen:

 Präventive Arbeit für gesundes Verhalten sollte früh beginnen.

 Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit an der Schule. Hier können sie mit gesunden Lebens- und Verhaltensweisen vertraut gemacht werden.

Dabei haben Erwachsene eine Vorbildfunktion. 

 

Das Netzwerk Gesunde Schulen unterstützt die Gesundheitsförderung an Schulen.

 

Der Projektbaustein Die Schuldetektive ist dabei ein hilfreiches und sensibles Instrument. 

Mit der Nominierung zum Deutschen Präventionspreis 2007 erfuhr das Konzept eine bedeutsame Würdigung.

Soziales Engagement in der Kindheit ... (Hege Maria Verweyen):

"Mit etwa 9 Jahren habe ich in der katholischen Pfarrbibliothek Essen-Werden eine Biografie über die erste Frau in Italien gelesen, die den Beruf der Medizinerin erlernte. Ihr Engagement hat mich fasziniert. Seit meinen 12. Lebensjahr setze ich mich aktiv für soziale Belange ein. Über Jahre hinweg habe ich in der Vorweihnachtszeit Karten für SOS-Kinderdörfer verkauft und den Erlös an die Hermann Gmeiner Stiftung gesandt. Eine Reportage hatte mich auf diese Einrichtungen aufmerksam gemacht. Auf der Abiturfeier erzählte mir mein ehemaliger Klassenlehrer, wie ich ihn als 5. Klässlerin begeistert habe, da ich vor der ganzen Klasse stand und für das Sammeln von Spenden um Unterstützung bei den Mitschülern warb. Er selber habe als Lehrer kurz nach dem Referendariat Scheu gehabt, vor einer Klasse zu stehen. Wir sammelten gemeinsam 600 DM! Zur Zeit der Solidarność habe ich mit Spenden "Polenpakete" gepackt. Die Adressen der Familien hatte mir mein Vater über Caritas organisiert. Eine Großfamilie sandte mir Briefe, die ich heute noch habe. Anna, unser polnisches Kindermädchen hat sie mir übersetzt."